Prof. Dr. Uta Seewald-Heeg
 

Lebenslauf

- wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang -

Stand: August 2006

1.11.1962 geboren in Bensberg, Rhein./Berg. Kreis; Staatsangehörigkeit: deutsch.
1982 Abitur am neusprachlichen Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden.
   
 
Studium
1989 - 1992 Promotion an der Universität Hannover. Abschluß der Promotion mit dem Rigorosum in den Fächern Romanische Sprachwissenschaft, Geschichte und Informatik "mit Auszeichnung". 
Thema der Dissertation "MORSE - Maschinelle morphosemantische Analyse des Französischen. Am Beispiel des Wortschatzes der Datenverarbeitung". Die Dissertation ist im Max Niemeyer Verlag in der Reihe "Sprache und Information" erschienen.
September 1989 Maîtrise de Linguistique et Informatique an der Universität Paris VII
Juni 1989 Licence de Linguistique et Informatique an der Universität Paris VII
1988 - 1989 Studium in Frankreich an der Universität Paris VII.
1987 Studium der Computerlinguistik an der Universität Bielefeld.
1985 - 1986 Studium in Frankreich an der Universität Lille III "Lettres modernes" (französische Literatur- und Sprachwissenschaften).
1983 - 1985 Studium an der Universität Hannover in den Fächern Romanistik und Mathematik/Informatik sowie Geschichte und den Ergänzungsfächern Italienisch, Spanisch, Russisch und Philosophie.
1982 - 1983 Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover
   
 
Allgemeine Daten des wissenschaftlichen Werdegangs
1988 - 1989 Stipendium der französischen Regierung für ein Studium in Frankreich
1985 - 1989 Stipendiatin des Cusanuswerkes.
1985 - 1986 DAAD-Stipendium im Rahmen des Romanistenprogramms.
1985 Louise-Weiss-Preis der Stiftung F.V.S. zu Hamburg, Stipendium zur Honorierung des Engagements für den deutsch-französischen Kulturaustausch.
   

Hochschultätigkeit
Seit 1999 Professorin für Computerlinguistik/Sprachdatenverarbeitung und Fachübersetzen an der Hochschule Anhalt (FH).
1997 - 1998 Lehrstuhlvertretung des Lehrstuhls "Romanische Sprach- und Übersetzungswissenschaft" an der Fachrichtung "Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen" der Universität des Saarlandes.
Seit 1996 Gastdozentur am CERTAL, INALCO (Institut national des langues et civilisations orientales) in Paris.
1992 - 1999 Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Romanischen Seminar der Universität Hannover.
  Im Rahmen dieser Tätigkeit: Abnahme von Zwischenprüfungen und Magisterprüfungen im Bereich der Romanistik und der Angewandten Sprachwissenschaft und Betreuung von Magisterarbeiten und Diplomarbeiten im Anwendungsfach "Romanistische Linguistik/Computerlinguistik".
  Abnahme der im Rahmen der Diplomprüfungen im Anwendungsfach Französisch für Wirtschaftswissenschaftler stattfindenden Abschlußprüfung einschließlich Ausarbeitung der Klausurthemen.
  Korrektur und Gutachten der Klausuren in den Fächern Französisch und Italienisch im Rahmen von Immaturenprüfungen.
  Gutachterliche Tätigkeit anläßlich von Bewerbungen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie beim Pädagogischen Austauschdienst und bei Bewerbungen zur Aufnahme in Graduiertenkollegs.
1989 - 1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität Hannover.
  Entwurf eines Anwendungsfaches "Romanistische Linguistik/Computerlinguistik" für den Diplomstudiengang Mathematik mit der Studienrichtung Informatik.
1984 - 1988 Tätigkeiten als wissenschaftliche Hilfskraft am Fachgebiet Naturwissenschaftliches und Technisches Russisch der Universität Hannover (Erstellung von Lehrmaterialien, Sekretariatsvertretung, einschließlich Haushaltsführung) sowie am Romanischen Seminar (Tutorien zur Einführung in die Sprachwissenschaft).
   
   
 
  Lehraufträge parallel zur Tätigkeit an der Universität Hannover
Zeitraum Einrichtung Institut Lehrveranstaltung
SS 1997 Fachhochschule Hannover Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen Berufspraktische Übung zur computerunterstützten Inhaltserschließung
WS 1996/97 Fachhochschule Hannover Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen Computerunterstützte Inhaltserschließung
1996, 1997, 1998 INALCO (Institut national des langues et civilisations orientales), Paris Traitement automatique des langues Doktorandenseminar (DEA) zum Thema "Méthodes automatiques en flexion, dérivation et composition" (Maschinelle Analysemethoden für die Flexion, Derivation und Komposition)
SS 1994 Universität Erlangen Abteilung Computerlinguistik Allomorphieprobleme bei der maschinellen Verarbeitung des Französischen
WS 1993/94 Universität Erlangen Abteilung Computerlinguistik Maschinelle Verarbeitung der Morphologie des Französischen im Rahmen von LA-MORPH
SS 1994 Universität Bonn Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik Lexikonbasierte Syntaxmodelle
SS 1993 Universität Bonn Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik Objektorientierte Programmierung für Linguisten
   
  Aktivitäten auf dem Gebiet der akademischen Selbstverwaltung
seit 2006 Studiendekanin des Fachbereichs Informatik der HS Anhalt (FH).
2002-2006
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Informatik der HS Anhalt (FH).
Seit 2000 Mitglied des Fachbereichsrates des Fachbereichs Informatik der HS Anhalt (FH).
2000- 2002 Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Informatik der HS Anhalt (FH).
1996/97 Beauftragte für die Evaluation von Forschung und Lehre am Romanischen Seminar der Universität Hannover. Erstellung eines Evaluationsberichtes für die Zentrale Evaluationsagentur der niedersächsischen Hochschulen.
1995-1997 Mitglied des Senats der Universität Hannover.
  Mitglied des Fachbereichsrates des Fachbereichs Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Hannover.
  Mitglied der Graduiertenkommission des Fachbereichs Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Hannover.
  CIP-Beauftragte des Fachbereichs Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Hannover mit Verantwortung für die Datenverarbeitungsausstattung des CIP-Pools.
1994-1995 Mitglied der Berufungskommission für die C4-Professur "Ethik in den Wissenschaften".
Seit 1994 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Fachsprachenzentrums der Universität Hannover.
  Mitarbeit im Arbeitskreis des Akademischen Mittelbaus (AKA) der Universität Hannover.
  Mitglied der Senatskommission für das Rechenzentrum, Rechenanlagen und Angewandte Informatik der Universität Hannover.
  Stellvertretendes Mitglied der Senatskommission für internationale Hochschulangelegenheiten der Universität Hannover.
Seit 1993 Mitglied des Wahlausschusses des Fachbereichs Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Hannover.
1990 - 1992/93 Stellvertretendes Mitglied des Fachbereichsrates des Fachbereichs Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Hannover.
1990 - 1993 u. 
1995 - 1996
Vertretung des wissenschaftlichen Mittelbaus im Vorstand des Romanischen Seminars der Universität Hannover.
   

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Organisationen

   
  Industrietätigkeiten
Seit 1997 Engagements in den Firmen des Ehemanns und Inhabers der Unternehmen Georg Heeg - Objektorientierte Systeme, Dortmund, Georg Heeg - Objektorientierte Systeme, Köthen und Georg Heeg AG, Zürich.
Seit 1995 Beratertätigkeit in Industrieunternehmen beim Einsatz maschineller Übersetzungswerkzeuge und zur Betreuung von maschinenunterstützten Übersetzungsprojekten:
  Beratertätigkeit für eine in Hamburg ansässige Softwarefirma und deren Tochterunternehmen. Optimierung der Geschäftsprozesse einer Übersetzungsabteilung mit derzeit sechs Übersetzern sowie Durchführung eines multilingualen Projektes zur Übersetzung von Immobilienfinanzierungs- und verwaltungsprogrammen und deren Dokumentation ins Englische, Französische, Spanische, Italienische und Polnische. Entwicklung geeigneter Übersetzungsstrategien, die sowohl den Einsatz herkömmlicher Mittel als auch den Aufbau einer Terminologiedatenbank und die Nutzung maschineller Werkzeuge (Übersetzungsspeicher, maschinelle Übersetzungssysteme) berücksichtigen.
  Beratertätigkeit für eine auf dem Gebiet der technischen Dokumentation und Übersetzung tätigen Firma in Bonn zur Auswahl geeigneter maschineller Hilfsmittel für die Übersetzung von Softwarehandbüchern.
Okt./Nov. 1989 Industriepraktikum bei der Firma Georg Heeg - Objektorientierte Systeme in Dortmund.
Seit 1989 Freie Übersetzungstätigkeit für Firmen aus den Branchen Holzbau, Musik, Werkstoffkunde, Finanzwirtschaft und Datenverarbeitung (Französisch, Italienisch, Spanisch, daneben auch Englisch, Brasilianisch und Russisch).