In Fortsetzung dieser Evaluierungsaktivitäten wird nun ein weiteres
Treffen stattfinden, bei dem neben reinen Übersetzungssystemen nun
auch Translation Memories (Übersetzungsspeicher) mit in die Betrachtung
einbezogen werden sollen. Dieses Treffen findet statt am:
Bei dem Treffen soll erörtert werden, ob es sich bei Maschineller Übersetzung (MÜ) und bei Translation Memory (TM) basierter Übersetzungstechnologie um konkurrierende oder um sich ergänzende Technologien handelt. Es soll ferner erörtert werden, in welchem Verhältnis die beiden Technologien überhaupt zueinander stehen. Zur Beantwortung dieser Fragen muss zunächst bestimmt werden, was Translation Memories leisten. Auf dem Arbeitskreistreffen wird die Diskussion um diese Probleme daher im Mittelpunkt stehen.
Im Anschluss an die Klärung grundsätzlicher (technologischer) Fragestellungen soll der Frage nachgegangen werden, ob Ansätze aus der Evaluierung maschineller Übersetzungssysteme auf die Evaluierung von Translation Memories übertragen werden können bzw. welche Gesichtspunkte für die Evaluierung von Translation Memories völlig neu konzipiert werden müssen..
Wir bitten alle, die an dem Arbeitskreistreffen interessiert sind, um umgehende Rückmeldung, ob Sie am 19. Februar 1999 an der Veranstaltung teilnehmen werden und ob Sie gegebenenfalls über Erfahrungen mit Translation Memories, ihrer Arbeitsweise oder gar deren Bewertung berichten können. Anregungen zur inhaltlichen Gestaltung des Treffens sind ebenfalls sehr willkommen.
Anregungen und ergänzende Vorschläge zum Arbeitskreistreffen nimmt sowohl Rita Nübel als auch ich selbst jederzeit gerne entgegen.
Uta Seewald-Heeg
http://www.heeg.de/~uta
e-mail: seewald@heeg.de
Stand: 27. Januar 1999